Umgang mit den Tieren:
Wir sind bei den Walen zu Gast!!! Die Reaktion der Tiere auf unsere Anwesenheit bestimmt unser Verhalten und determiniert, ob wir bei ihnen verweilen können oder nicht.
* Bevor wir uns den Tieren nähern vergewissern wir uns:
um welche Cetaceen-Art es sich handelt (jede Spezies reagiert anders auf die Anwesenheit des Bootes)
ob Jungtiere in der Gruppe sind
was die Tiere in dem Moment machen (fressen, schwimmen, flüchten...)
* Jede Beobachtung hat ihren eigenen Verlauf, aber generell beachten wir folgende Regeln:
Wir nähern uns dem Wal ungefähr von 3/4 hinten mit konstanter und reduzierter Geschwindigkeit.
Wir halten immer einen Mindestabstand von 50 Metern.
Wir fahren niemals mit dem Boot zwischen ein Muttertier und ihr Junges.
Wir vermeiden die Anwesenheit von mehreren Booten innerhalb eines Umkreises von 150 Metern um eine Tiergruppe herum. Für den Fall, dass es doch dazu kommt, kreisen wir die Tiere nicht ein, sondern gruppieren uns auf der gleichen Seite neben der Tiergruppe.
Wir bleiben niemals mehr als 10 Minuten bei dem gleichen Tier.
Wir entfernen uns langsam von der Tiergruppe und erhöhen unsere Geschwindigkeit erst wenn wir ca. 300 Meter Abstand zu ihnen erreicht haben.
Wir versuchen nie ein Tier zu streicheln oder zu füttern.
Mit Delphinen zu schwimmen bleibt das Privileg eines ausserordentlichen Augenblicks. Die Entscheidung, ob der richtige Moment gekommen ist die Teilnehmer zu den Tieren ins Wasser springen zu lassen, liegt beim Skipper. Die Tiere sind nicht jeden Tag bereit ihre Privatsphäre preiszugeben (z.B. bei Anwesenheit von Jungtieren, während der Nahrungsaufnahme, bei der Paarung bzw. Werbung um ein Weibchen). Die Entscheidung des Skippers hängt auch von dem Zustand des Meeres, der jeweiligen Art der Wale oder Delphine sowie von den Schwimmkenntnissen der Teilnehmer ab. In jedem Fall ist nur das Schnorcheln mit den Tieren gestattet.
Wir denken, dass Information und Sachkenntnis zum Schutz der Cetaceen (Wale und Delphine) beitragen. In einigen Fällen können wir bei unseren Forschungsarbeiten oder bei Photoaufnahmen an der Wasseroberfläche bzw. unter Wasser einige dieser Regeln nicht 100%-ig einhalten. In jedem Fall stellt die Nicht-Einhaltung dieser Regeln aber eine Ausnahme dar, falls sich keine andere technische Lösung finden lässt. Wir halten die Häufigkeit solcher Ausnahmen sowie die Störung der Tiere so gering wie möglich.
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