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Steno bredanensis
Namen
Portugal: Caldeirão - Italien: Steno - Spanien: Delfin de pico
largo - Grossbritannien: Rough-toothed dophin - Frankreich: Steno
- Niederlande: Snaveldolfijn - Japan: Shiwaha iruka
Beschreibung
Der ausgewachsene Rauhzahndelfin misst 2,1 bis 2,7 m bei einem
Gewicht zwischen 120 bis 160 kg. Die Länge des Neugeborenen beträgt
ungefähr 1 m. Die Form des Kopfes ist einmalig: Es besteht keine
Abgrenzung zwischen dem geraden Schnabel und dem Kopf. Der Kopf,
die Brustflossen und die Fluke sind dunkelgrau, besät von sternförmigen
weissen und rosa Flecken. Der Schnabel und der Bauch sind weiss bis
zum Anus. Jeder Kiefer ist mit 20 bis 27 Paaren breiter, rauher
(Herkunft des englischen Namens: Rough-toothed) und halbkonischer
Zähne ausgestattet. Die Lippen sind weiss. Der Rauhzahndelfin ernährt
sich von kleinen Fischen, Kalamaren und auch von bestimmten pelagischen
Mollusken. Akustische Studien sind in Gefangenschaft gemacht worden.
Man hat Klicks von einer Frequenz von 0, 1 bis 200 kHz aufgenommen.
Beobachtungen
Espaço Talassa Team entdeckte eine Gruppe von ungefähr 50 Rauhzahndelphinen während einer Walbeobachtungs Tour im August 2010. Diese Delphinart wurde das letzte mal im Jahre 1995 um die zentrale Insel Gruppe gesehen, ein Zeitraum , in dem die Wassertemperaturen besonders hoch waren.Im Allgemeinen kommt dieses Tier in den tropischen und subtropischen Zonen vor, dort wo die Wassertemperatur selten unter 25®Celsius fällt Er ist schwierig zu beobachten weil er bis zu 15 Minuten abgetaucht bleibt. Zusätzlich ist er ein schneller Schwimmer, er kann 15 Knoten erreichen. Er liebt es , in der Bugwelle von schnellen Booten zu reiten, mit denen er ein Wettrennen macht, weniger freiwillig allerdings als der Atlantische Fleckendelphin. Der Delphin kommt in Gruppen von 10 bis 20 Tieren vor. Manchmal beobachtet man ihn zusammen mit Grindwalen, Groβen Tümmlern oder Atlantischen Fleckendelphinen. Man kann ihn leicht mit den letzteren Beiden verwechseln. Besonders die weiβe Farbe des abgeflachten Schnabels und die Anwesenheit von weiβen und rosa Flecken auf dem Rücken ermöglichen eine Identifikation. |