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Kogia breviceps
Namen
Portugal: Cachalote Pigmeu - Italien: Kogia di Blainville - Spanien:
Cachalote pigmeo - Grossbritannien: Pygmy sperm whale - Frankreich:
Cachalot pygmée - Japan: Komakko kujira
Beschreibung
Die mittlere Grösse der erwachsenen Tiere liegt bei 3 m (maximal
4 m). Das Gewicht variiert zwischen 320 und 400 kg. Bei der Geburt
misst der Zwergpottwal 1,2 m und wiegt 55 kg. Die Trächtigkeitsdauer
beträgt 9 bis 11 Monate; die Laktationsperiode liegt bei einem Jahr.
Die allgemeine Färbung des Körpers ist dunkel. Er ist gedrungen
und der Kopf der erwachsenen Tiere hat viel Ähnlichkeit mit dem
des Pottwales (Physeter macrocephalus). Das Blasloch befindet sich
auf der linken Seite vorne auf dem Kopf. Der Unterkiefer ist sehr
gerade und sehr kurz und trägt 12 bis 16 Zahnpaare. Wie bei allen
Pottwalen besitzt der Oberkiefer keine sichtbaren Zähne. Auf den
Seiten des Kopfes sieht man eine Zeichnung, die stark an die Kiemen
eines Fisches erinnert. Die kleine Rückenflosse ist sichelförmig.
Der Zwergpottwal ernährt sich hauptsächlich von Cephalopoden (Sepien
und Kalamare), fängt aber manchmal auch kleine Fische, Krabben und
andere Invertebraten. Wie alle Zahnwale sendet er Töne zur Echoortung
aus.
Beobachtungen Beobachtungen des Zwergpottwales sind selten. Das Tier ist sehr
scheu und lebt in tiefen Gewässern, weit entfernt von den Küsten.
Zudem kann es leicht mit seinem "Cousin", dem Kleinen Pottwal (Kogia
simus), verwechselt werden. Ein lebend gestrandeter Zwergpottwal
konnte an der Südküste der Insel Faial im Juni 1996 beobachtet werden,
bevor er durch die Brandung auf das offene Meer zurückgebracht wurde.
Auf See ist es nicht möglich, zwischen diesen beiden Spezies (Pottwal
und Zwergpottwal) zu unterscheiden. Sie bewegen sich im Schnitt
mit 4 Knoten vorwärts, sind aber ohne Zweifel auch in der Lage,
viel schneller zu schwimmen. Zum Tauchen bis zu einer Tiefe von
300 m scheint er sich sinken zu lassen und verschwindet. Er wurde
oft unbeweglich an der Wasseroberfläche beobachtet und hat die Tendenz,
sich nicht den Booten zu nähern. Er kann manchmal aus dem Wasser
springen. Überrascht oder erschreckt setzt das Tier Kot ab und hinterlässt
einen deutlich sichtbaren, braunen Fleck an der Wasseroberfläche.
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