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Im Jahre 1987 wurde auf den
Azoren der letzte Pottwal gefangen, auf die gleiche traditionelle Art
wie zu Zeiten Moby Dicks, mit Segelboot, Handharpune und Lanze. Die Erinnerung
an die letzten Walfänger bleibt in der einheimischen Literatur jedoch
für immer lebendig dank des Dichters Almeida Firmino und seines Werkes
"Namenlose Helden, ein Fuss an Land, der andere noch auf dem Meer"
(Ilha Maior, 1968).
Die erste Ausstellung der von den Walfängern benutzten Werkzeuge fand
im Jahre 1979 in einem provisorischen von der Gemeinde zur Verfügung gestellten
Gebäude statt. Sie war jedoch die Verwirklichung eines Traumes, der seit
1968 bestand. Mit der offiziellen Eröffnung des heutigen Museums im August
1988 hat die Regierung der Azoren den Walfängern einen langverdienten
Tribut gezollt: es ist die Anerkennung der Bedeutung der hundertjährigen
Waltradition der Azoren und zeugt zugleich von dem Bestreben, die Erinnerung
an eine Tätigkeit und einen Lebensstil zu bewahren, die den Archipel und
seine Bewohner tief geprägt haben.
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